Grundlage für die bilateralen Konsultationen im Rahmen der DTK ist das "Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik zur Regelung von Fragen gemeinsamen Interesses im Zusammenhang mit kerntechnischer Sicherheit und Strahlenschutz" von 1990. Nach der Auflösung der Tschechoslowakei im Jahr 1992 gilt das Abkommen seitdem sowohl im Verhältnis zu Tschechien als auch zu der Slowakei fort. Unter diesem Abkommen wurde die Deutsch-Tschechische Kommission eingerichtet.

DTK

Gründungsjahr1995 (konstituierende Sitzung)
Teilnehmende Behörden
  • Deutschland: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU; Delegationsleitung); zuständige Ministerien von Bayern und Sachsen  
  • Tschechien: The State Office for Nuclear Safety (Státní úřad pro jadernou bezpečnost/SÚJB)
TagungenJährlich unter wechselndem Vorsitz.
AufgabenDie DTK bildet den Rahmen für den gegenseitigen Informationsaustausch zu der Entwicklung der friedlichen Nutzung der Atomenergie und den Rechtsvorschriften zur kerntechnischen Sicherheit und zum Strahlenschutz sowie zu den Erfahrungen aus dem Betrieb ihrer Kernanlagen. Dazu gehört regelmäßig auch die gegenseitige Berichterstattung über die beiden Atomkraftwerke in Tschechien, Dukovany und Temelin, sowie über deutsche Atomkraftwerke, insbesondere das Atomkraftwerk Isar. 
Arbeitsgruppenkeine