Wichtigste Themen

Die zweite außerordentliche Überprüfungskonferenz thematisierte die Erkenntnisse aus dem Reaktorunfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Dai-ichi und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen.

Die Vertragsparteien stellten Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der nuklearen Sicherheit vor und tauschten Erfahrungen hierüber aus. Hierbei ging es im Wesentlichen um Maßnahmen zur Verbesserung der elektrischen Energieversorgung, der Leittechnik, der Kernnotkühlung, der Containment-Systeme sowie der Bewertung der Sicherheit und Robustheit der Kernkraftwerke. Als weiteres Thema wurde die erforderliche Sicherheitskultur diskutiert, um Unfälle wie in Japan in Zukunft zu vermeiden. Die Vertragsparteien sahen die Notwendigkeit die internationale Kommunikation durch regionale und bilaterale Abkommen zu stärken und internationale Abkommen zu überprüfen.

Wesentliche Ergebnisse

Als wesentliches Ergebniss wurde festgestellt, dass der Prozess der gegenseitigen Überprüfung (Peer Reviews) im Rahmen des Übereinkommens gestärkt werden muss. Es wurde eine Arbeitsgruppe initiert, die allen Vertragsstaaten offen stand. Diese sollte bis zur sechsten Überprüfungskonferenz Vorschläge zur Änderung des Übereinkommens und für Maßnahmen zur Verbesserung des Überprüfungsprozesses ausarbeiten.

Datum27. - 31. August 2012
OrtWien, Österreich
Anteil der teilnehmenden Vertragsparteien64
Link zu Schlussbericht (Englisch)PDF