Seit 2002 dürfen keine Genehmigungen mehr für die Errichtung von Kernkraftwerken zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität erteilt werden. Wesentliche Änderungen bestehender Kernkraftwerke oder ihres Betriebs sind hingegen möglich, bedürfen aber der Genehmigung
(§ 7 Absatz 1 und 2 Atomgesetz - AtG).

Im Genehmigungsverfahren muss die zuständige Genehmigungsbehörde des Landes alle Behörden des Bundes, der Länder und der Gemeinden beteiligen, deren Zuständigkeitsbereich berührt wird – beispielsweise die Bau-, Wasser-, Raumordnungs- und Katastrophenschutzbehörden. In der Regel werden zusätzlich Sachverständige beauftragt. Zudem findet eine Öffentlichkeitsbeteiligung statt. So kann die Genehmigungsbehörde alle betroffenen Belange angemessen berücksichtigen.