Großkomponenten wie Dampferzeuger oder Reaktordruckbehälter werden nicht immer vor Ort zerlegt, sondern können zur weiteren Verarbeitung oder zur Abklinglagerung im Ganzen transportiert werden.

So wurden die Dampferzeuger des Kernkraftwerks Stade (KKS) nach einer ersten Dekontamination zur Weiterverarbeitung nach Schweden verschifft. Dort wurden sie zerlegt, weiter dekontaminiert und stückweise eingeschmolzen. Der Großteil der radioaktiven Stoffe befand sich nach diesem Behandlungsschritt in der Schlacke, so dass der Stahl überwiegend wieder verwertet werden konnte. Der dabei anfallende radioaktive Abfall, der nur einen geringen Teil der Gesamtmasse ausmachte, wurde wieder nach Deutschland zurückgebracht.